Neues zu den außergewöhnlichen Umständen

RA Hopperdietzel

RA Hopperdietzel

In einem Schlussantrag hat der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof dafür plädiert, den Vogelschlag, d.h. die Kollision eines Vogels mit dem Flugzeug während des Landeanfluges nicht mehr als außergewöhnlichen Umstand zu bewerten. Wenn der Europäische Gerichtshof dem Schlussantrag folgt, können zukünftig Kollisionen zwischen Vögeln und Flugzeugen nicht mehr als außergewöhnlicher Umstand gewertet werden, mit der Folge, dass auch dann die Ausgleichszahlung von der Fluggesellschaft gezahlt werden muss, wenn aus dem Vogelschlag eine Verspätung von mehr als 3 Stunden resultiert.

 

Die Fluggastrechte-Verordnung / Ein Praxis-Kommentar

Fluggastrechte Online-Kommentar

Die Fluggastrechte-Verordnung ist nur scheinbar ein einfaches Regelwerk. Wer konkrete Fälle bearbeiten muss und sich daher vertieft mit ihr befasst, merkt schnell, dass ihre Verfasser nur einfache Standardprobleme im Fokus hatten und viele Fallkonstellationen, die sich täglich bei der Durchführung des Luftverkehrs auftun, gar nicht oder nur unbefriedigend geregelt wurden.

Die zahlreichen Regelungslücken müssen daher von den Gerichten in den Mitgliedsstaaten geschlossen werden. Da der deutsche Bundesgerichthof oder der österreichische Oberste Gerichthof (wie auch andere oberste Gerichte in den Mitgliedstaaten) und der Europäische Gerichtshof sich bislang nur mit einigen wenigen Fragestellungen beschäftigen konnten, ist diese Arbeit weit überwiegend den… mehr →

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